
Eine neue Kartographie der Kultur wird vorgestellt: die überwiegend verdrängte, vertriebene und unbekannte
Kunst- und Wissenschaftsgeschichte von Österreich und Ungarn. Beide Länder haben von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart
trotz der politischen Destruktionen und Obstruktionen analytische Kunstrichtungen (wie Konstruktivismus, Kinetik, optische Kunst,
Aktionismus, visionäre Architektur) und Denkströmungen (wie Sprachphilosophie, Spieltheorie, Kybernetik, Psychoanalyse,
Quantenphysik) begründet oder wesentlich mitgetragen, die eigenständige, spezifische Beiträge zur Weltkultur bilden.
Die Leistungen und Werke von ca. 200 KünstlerInnen und 100 WissenschaftlerInnen werden nach einem methoden- und problemgeschichtlichen
statt einem individual- und stilgeschichtlichen Modell präsentiert.
|
|
1. Wahrnehmung und Bewegung 2. Symmetrie und Symmetriebrechung 3. Messen und Beobachten 4. Mathematik und Physik 5. Kybernetik, Informatik, Computerkunst 6. Evolution, System- und Spieltheorie 7. Wissenschafts- und Kunsttheorie 8. Psychoanalyse und Aktionismus 9. Vision und Dekonstruktion 10. Visuelle Kommunikation |
 |